2018 Sri Lanka 1

13.03. – 19.04.2018

Strecke: Colombo, Hikkaduwa, Unawatuna, Mirissa, Sinharaja Forest Reserv, Uda Walawe National Park, Ella, Badulla,

Wir wollten die kalte Jahreszeit verkürzen und setzten uns in einen Flieger nach Sri Lanka mit Zwischenstopp in Doha. Bis auf die Flüge und die ersten zwei Nächte in Colombo war nichts vorgebucht. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln planten wir die Insel für fünf Wochen zu erkunden, ganz entspannt und ohne Stress – Urlaub halt.

Im Herzen Colombos wohnten wir im Stadtteil Fort und erkundeten zu Fuß und mit dem Three-Wheeler die nähere Umgebung.

Markt in Colombo

Zwei Tage später nahmen wir den Zug gen Süden. Nach mehr als drei Stunden Fahrt in der total überfüllten 2. Klasse erreichten wir schließlich das 100 Km entfernte Hikkaduwa. Zwar ist der Ort eine Touristenhochburg, kann aber mit einem direkt dem Strand vorgelagerten Korallenriff punkten, bzw. was davon noch übrig ist. Dem schlechten Zustand des Riffs zum Trotz sieht man viele verschiedene Fische beim Schnorcheln und fast regelmäßig trifft man auf Schildkröten.

Hikkaduwa mit Ilonka und Janika
Leckeres Curry
Gerade geschlüpfte Schildkröte

In Hikkaduwa trafen wir Ilonka mit ihrer Tochter Janika. Mit den Beiden unternahmen wir eine sehr schöne Tuk Tuk Tour ins Hinterland abseits der Touristenströme.


Ein weiterer Ausflug brachte uns nach Galle wo wir einen Spaziergang durch das alte Fort und über die Wallanlagen, mit einem schönen Blick auf den indischen Ozean, machten.

Galle

Nach vier Tagen setzten wir unsere Reise mit dem öffentlichen Bus fort bis zur Bucht von Unawatuna. Hier fanden wir zentral ein schönes, familiär geführtes Guesthouse. Außerhalb von Colombo zahlten wir meist 20 – 25 € pro Nacht für zwei Personen mit Frühstück.

Unawatuna

Bevor wir ins Landesinnere abbogen, machten wir noch Halt in Mirissa, einem schönen Palmenstrand und Surfer Hot Spot. Abends füllte sich der Strand mit Tischen und Stühlen, überall wurden frische Fische und Meerestiere angepriesen. Also verhungern muss man auf Sri Lanka definitiv nicht, überall findet man leckere Speisen und die abwechslungsreichen Currys sind echt Hammer!

Mirissa

Mirissa





Stockfischer
Mirissa, Frühstück vor unserem Zimmer

Um zum Sinharaja Waldreservat zu gelangen mussten wir mit dem Bus drei Mal umsteigen. Wir kamen in einem kleinen Guesthouse mit drei Zimmern unter. Am nächsten Morgen unternahmen wir mit einem obligatorischen Führer eine tolle Tagestour in den letzten Regenwald Sri Lankas. Hier begegneten wir vielen Reptilien, Affen und sahen auch das Rieseneichhörnchen. Von den vielen Blutegeln blieben wir verschont, denn die Einheimischen reiben die kompletten Schuhe mit Salz ein, damit die Blutegel nicht zu den Beinen hochkrabbeln können.

Sinharaja Forest Reserve









Für den nächsten Tag hatten unsere Vermieter einen Tuk Tuk Transport für uns organisiert. Eingepfercht zwischen unserem Gepäck fuhren wir gemütlich über Nebenstraßen zum Uda Walawe National Park. Dort unternahmen wir eine Safari und konnten Elefanten, Wasserbüffel und Krokodile beobachten. Leider ist der Park mit Safari-Autos überfüllt und viele Fahrer rasen rücksichtslos von einem Aussichtsspot zum Nächsten. Wenn man gewohnt ist, wie wir in Afrika, ohne Zeitdruck Tiere zu beobachten und als Selbstfahrer die Parks zu durchstreifen, enttäuschte uns die Tour schon sehr.

Uda Walawe National Park


Dafür entschädigte uns am nächsten Tag der Besuch des Elefanten-Waisenhauses. Hier werden junge Waisen aus dem südlichen Teil der Insel aufgepäppelt. Während der öffentlichen Fütterung kann man die kleinen Racker bestaunen und es gibt viel zu lachen.

Elefanten Waisenhaus

Für die nächste Etappe nach Ella im Hochland wählten wir wieder eine Tuk Tuk Fahrt und erklommen so gemächlich die weiten Teeplantagen auf 1000 m Höhe.

Mit dem Tuk Tuk nach Ella
Rawana Ella Falls

Wir kamen bei Mohomed und seiner Frau unter, die sich mit einem Gästezimmer etwas dazu verdienen. Fatima verwöhnte uns jeden Morgen mit einem super leckeren lokalen Frühstück, dem Besten während unserer Reise.

Mohomed mit seiner Frau Fatima

Ella gab es viel zu tun, wir unternahmen eine Tuk Tuk Tour in die nähere Umgebung, besuchten eine Teefabrik und erwanderten den Little Adam´s Peak.


Tee Plantagen

Tee Fabrik
Dowa Felsentempel



Little Adams Peak


Dunhinda Fall

Das touristische Highlight ist natürlich eine Fahrt mit der Eisenbahn durch das Hochland. Deswegen ist es auch sehr schwer ein Ticket für den Zug zu bekommen, in Colombo war es komplett unmöglich aber in Ella konnten wir noch Tickets für die 3. Klasse ergattern, immerhin mit reservierten Plätzen. Also setzten wir unsere Reise mit einer Bahnfahrt nach Kandy fort. Man fühlt sich um mindestens hundert Jahre zurückversetzt, das Rattern des Zuges ist ohrenbetäubend und das Holpern und Schlingern der Wagons auf der alten Trasse mit den ausgefahrenen Schienen lässt einem der Atem stocken. Die Ausblicke entlang der Strecke auf die vielen Teeplantagen und die Bergwelt sind durchaus lohnenswert.

Ella Bahnhof

Nine-Arches Brücke

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